Το υποκείμενο στη Φιλοσοφία της φύσης του Αριστοτέλη και οι αρχές των Προσωκρατικών

 

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2009 (EN)
Το υποκείμενο στη Φιλοσοφία της φύσης του Αριστοτέλη και οι αρχές των Προσωκρατικών

Καλογεράκος , Ιωάννης Γ.

Hypokeimenon (Zugrundeliegendes, Subjekt, Substrat) ist ein Begriff, den Aristoteles in die philosophische Terminologie eingeführt hat und der auch von zentraler Bedeutung für seine Philosophie ist. Ausgehend von der syntaktisch-formalen Verwendung des Hypokeimenon als Subjekts einer Aussage macht es Aristoteles zum Träger (im ontologischen Sinn) einer Eigenschaft oder Bestimmung. Damit nimmt Hypokeimenon eine wichtige und vieldeutige Dimension an, indem ihm eine leitende Funktion sowohl bei der Definition der Substanz als auch bei der Erklärung des Naturgeschehens beigelegt wird. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Untersuchung des Hypokeimenon im Rahmen der Naturphilosophie des Aristoteles, und zwar in Bezug auf seine Theorie von Bewegung und Veränderung. Bei seiner Analyse der Struktur der Veränderung setzt sich Aristoteles mit den Meinungen früherer Philosophen über Anzahl und Charakter der ersten Prinzipien in der Natur auseinander und legt ihre Ansichten wider. Nach Aristoteles setzt Werden und Bewegen Pluralität von gegensätzlichen Prinzipien voraus; die Prinzipien sind nicht aus einander ableitbar und nicht auf ein Drittes rückführbar. Neben einem gegensätzlichen Prinzipienpaar muss noch ein Drittes angenommen werden, an dem sich die Gegensätze zeigen, das aber selbst nicht aus ihnen ableitbar ist. Sein Erklärungsmodell bezieht sich so auf drei Archar. Hypokeimenon-Morphe/Eidos-Steresis (Phys. I 7) und lautet: Immer gibt es erstens etwas, woraus das sich Verändernde wird, zweitens etwas, wozu das sich Verändernde wird, sowie drittens das «Zugrundeliegende», dasjenige nämlich, was in jeder Veränderung als identisches erhalten bleibt. Bezieht sich die Veränderung auf nur qualitative oder quantitative Merkmale oder auf die Ortsbewegung, ist das Hypokeimenon normalerweise ein konkreter Gegenstand, bezieht sich die Veränderung dagegen auf Werden und Vergehen eines Gegenstandes, ist das Hypokeimenon die sich durchhaltende Materie. Bei seiner Ursachenlehre (Phys. II 3, 7; Met. I 3) unterscheidet Aristoteles vier Grundursachen: Materialursache. Bewegungsursache, Finalursache, Formursache. Das Hypokeimenon wird jetzt als Materie aufgefasst bzw. mit der Materialursache identifiziert. Die frühen Philosophen kommen wiederum in Betracht (Met. I); bei der Auseinandersetzung des Aristoteles mit den Vorsokratikern dient ihm Hypokeimenon dazu, den materiell-dinglichen Träger der Qualitäten zu bezeichnen. Aristoteles zufolge kannten die frühen Philosophen höchstens zwei Ursachen (Materialursache und Bewegungsursache) und definierten diese zumeist oberflächlich. Aristoteles kommt zum Schluss, dass die früheren Philosophen (einschließlich Piatons) die Ursachen nur undeutlich und unvollkommen erfasst haben. In Phys. I und Met. I hat Aristoteles ein schon durchorganisiertes Bild der vorsokratischen Philosophie vor sich und unternimmt es, dieses Bild in verschiedenen Richtungen auszuwerten; in der ersten Schrift dient es der Entwicklung der Theorie von den drei Archai, während es in der zweiten Schrift der historischen Begründung der Lehre von den vier Grundursachen dient, wobei hier der Inhalt des Begriffs Hypokeimenon bereits vorhanden zu sein scheint. Schließlich sei es darauf hinzuweisen, dass die aristotelische Untersuchung der drei Archai (bei der der Stoff als Substrat definiert wird), der vier Grundursachen und anderer naturphilosophischer Themen in Met. XII die Vermutung nahelegt, die drei frühen Schriften (Met. XII, Phys. I und II) seien sachlich verwandt und miteinander verbunden, indem sie die aristotelische Prinzipienlehre in ihrer inneren Kohärenz darstellen; diese Annahme ließe sich jedoch angesichts der umstrittenen Problematik des aristotelischen Metaphysik-Begriffs wohl nicht endgültig entscheiden.

Επετηρίδα

Αριστοτέλης
Ιστορία της Φιλοσοφίας
Υποκείμενο
Προσωκρατική Φιλοσοφία
Φύση
Αριστοτελική Φιλοσοφία


2009

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