Λογική του μηδενός

 

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1974 (EN)
Λογική του μηδενός

Πάνου, Σταύρος

Wie bekannt, sind nach Hegel das Sein und das Nichts die reine Unbe-stimmtheit und Leere, also ist «das reine Sein und das reine Nichts ... dasselbe». Aber ebensosehr ist die Wahrheit nicht ihre Ununterschiedenheit, sondern «daß sie absolut unterschieden ... sind, und unmittelbar jedes in seinem Gegenteil verschwindet». Ihre Wahrheit ist also die Bewegung des unmittelbaren Verschwindens des einen in dem andern; das Werden. Das kann nur den einen Sinn haben: das reine Sein, das völlig unbestimmte Etwas, ist in dieser seiner Unbestimmtheit noch Nichts, d.h. nicht ein Nicht-Etwas, sondern ein noch nicht zu sich selbst gewordenes, zu seiner Bestimmt-heit gelangtes Was, also ein Noch-Nicht-Was. Das reine Sein ist was überhaupt, das reine Nichts ein Noch-Nicht-Was überhaupt; in der anhebenden Bestimmung wird, d.h. bestimmt sich das was, welches zugleich (noch) nicht was ist: der Ausgangspunkt in dieser Bestimmung ist das unbestimmte Was (Sein-Nichts), und die Bewegung geht auf ihr Aufgehen im Werden hin. Einen anderen Sinn hat die Dialektik nicht und außerhalb seiner ist sie einfach unmöglich. Die Hegeische Logik ist auf einer Zweideutigkeit aufgebaut, und der reine Ursprung, den das Sein-Nichts doch bedeuten sollte, mißlingt. Die Hegelsche Logik will die Philosophie der Identität, der logischen Identität, die durch die Dialektik des Begriffs aufgedeckt: aus der ursprünglichen Indifferenz von Sein-Nichts sehen wir ganz gesetzmäßig alle Bestimmungen entstehen, so daß jedes zu seiner Zeit erscheint, sowohl der Subjekt-Begriff als auch das Absolute. Das sind natürlich nur die schwierigsten und entscheidenden Deduktionen, besonders das Erscheinen des Subjekts und die Verwandlung der Kategorien in den Begriff, dem übrigens nur ein logisches Sein eigen ist. Cytologie als Logik, oder Logik als Ontologie?

Επετηρίδα

Λογική
Μηδέν
Συστηματική Φιλοσοφία


1974

Text

German
Greek



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