Κοινωνικοπολιτικές προϋποθέσεις της κοσμολογίας και της φυσικής

 

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Κοινωνικοπολιτικές προϋποθέσεις της κοσμολογίας και της φυσικής

Κυριαζόπουλος, Σπ.

Die Forschungshypothesen der Naturwissenschaften standen immer in Entsprechung zu den zeitlichen Gegebenheiten; sie korrespondierten mit den allgemeinen Erfordernissen, die sie auch zu verwirklichen suchten. Das erste Interesse für die Natur ist erwacht im Rahmen eines bestimmten geschichtlichen Geistes, welcher auf Grund der geopolitisehen Verhältnisse das mythologische Denken und die religiöse Ordnung überwunden hatte. Die Kosmologie der Vorsokratiker ist eng mit den politischen und sozialen Erfordernissen des 6. Jahrhunderts verbunden. Die Erkämpfung der Gerechtigkeit in Ionien geht mit der Schöpfung der Idee der Notwendigkeit in der Natur zusammen; die gesetzliche Regelung der politischen Streitigkeiten ist mit der Idee der tranzendenten «Prinzipien» verbunden; der Drang nach Wohlstand in der Stadt und die durch diesen erweckte Aufmerksamkeit auf das menschliche Verhalten ist eng mit der Einschränkung der Naturwis¬senschaft verbunden. Auch die geozentrische Betrachtung der Welt ist auf die Mentalität der Mittleren Klasse zurückzuführen. Die sonnenbezogene Neuorientierung der Weltanschauung, das vielgestaltige Gesicht der Natur, die Kausalität usw., sowie die theoretischen Grundlagen der Wissenschaft bis zur ihrer heutigen experimentellen Struktur haben vorwiegend soziale und politische Voraussetzungen.

Επετηρίδα

Φυσική
Κοσμολογία
Συστηματική Φιλοσοφία


1978-1979

Text

German
Greek



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