Ο Αναξίμανδρος και ο γνώμων

 

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Ο Αναξίμανδρος και ο γνώμων

Szabo, A.

Ob der Gnomon des Anaximandros, den die spätantiken Quellen erwähnen, eine gewöhnliche Sonnenuhr für das Messen der Tageszeit war —oder eher ein astronomisches Instrument, um die exakten Grenzen der Jahreszeiten zu bestimmen? Nachdem es heißt, daß er mit dem Gnomon die Sonnenwenden und die Tag-und Nachtgleichen gezeigt hätte, es wird hier die Erklärung von astronomischer Seite her versucht. Ptolemäus schildert im Almagest II 5, wie man in Kenntnis der geographischen Breite eines Ortes die Längen der Mittagschatten des Gnomons an drei wichtigen Tagen des Jahres (zur Zeit der Sonnenwenden und der Tag-und Nachtgleichen) berechnen kann. Ursprünglich hat man selbsverständlich umgekehrt, eben aus dem Längenverhältnis des Gnomons zu seinem Mittagschatten (bei Tag- und Nachtgleiche) die geographische Breite je eines Ortes berechnet. Eine Vitruvius-Interpretation beleuchtet die Frage, wie Anaximandros die zu seiner Zeit «neue Methode» für diese Messung gefunden haben mag. Wohl dieselbe Entdeckung hat für ihn auch die Erkenntnis der sog. Schiefe der Ekliptik vermittelt. Näheres findet man in dem in Vorbereitung befindlichen gemeinsamen Werke von Ärpäd Szabö und Erkka Maula: Der Schattenzeiger und der längste Tag. Untersuchungen zur Frühgeschichte der griechischen Astronomie und Trigonometrie.

Επετηρίδα

Ιστορία της Φιλοσοφίας
Προσωκρατική Φιλοσοφία
γνώμων
Γεωμετρία
Αναξίμανδρος


1978-1979

Text

German
Greek



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