Karl Jaspers. Εκατό χρόνια από τη γέννησή του και πενήντα χρόνια από το έργο

 

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Karl Jaspers. Εκατό χρόνια από τη γέννησή του και πενήντα χρόνια από το έργο

Αξελός, Χρήστος

In dem umfangreichen schriftstellerischen Werk von Karl Jaspers lassen sich vier Gruppen von Schriften unterscheiden und folgenden Stichworten zuordnen: Psychopathologie; Ausarbeitung des eigenen existenz-philoso- phischen Ansatzes; Auseinandersetzung mit Gestalten der Geschichte der Philosophie; Geschichtsphilosophie und Zeitkritik. Alle aufgezählten Gruppen dokumentieren das eine und sich durchhaltende Anliegen. Es besteht in der Entfaltung der Problematik der Freiheit, genauer in der Absicherung des Bewußtseins der Freiheit. Dieses Bewußtsein wird in der Psychopathologie methodologisch, in der Existenz-philosophie phänomenologisch-appellativ, in der Geschichte der Philosophie metaphysisch und in der Zeitkritik metakritisch, das heißt durch die Formulierung einer Kritik an den zeitgenössischen Formen der Zurückweisung der Entscheidungsfreiheit des einzelnen gestützt. Kurt Rossmann, der Nachfolger von Karl Jaspers auf dem Lehrstuhl der Universität Basel, bemerkt zu Recht: «Wollte man Jaspers΄ Philosophie auf einen Namen bringen, so könnte man sie nur eine Philosophie der Freiheit nennen. Sie bestimmt sich als die im Denken über das Denken hinausverweisende Vergewisserung der Freiheit des Menschen, die sich nur realisieren kann in der Kommunikation mit seinesgleichen (K. R., Nachwort zu Karl Jaspers: Über Bedingungen und Möglichkeiten eines neuen Humanismus, Stuttgart 1951, 89). Durch das Bestreben geleitet, die Freiheit der Selbstbestimmung vor theoretischen —und nicht nur theoretischen— Angriffen zu retten, läßt sich Jaspers auf die Auseinandersetzung mit Positionen ein, die sich auch politisch artikuliert haben und in der Geschichte wirksam geworden sind. Er verwirft sowohl den Fatalismus der national-sozialistischen Rassenideologie als auch den Fatalismus in dem marxistischen Konzept des Bedingtseins des Bewußtseins durch das Leben und das gesellschaftliche Sein. In den Rahmen derselben Kritik gehört auch die Weigerung, der Freudschen Psychoanalyse eine philosophisch-anthropologische Relevanz zuzugestehen. Im Hinblick auf die Art und Weise, in der die marxistische Philosophie und die Freudsche Anthropologie durch die breite öffentliche Meinung, die stets auf der Suche nach einfachen Erklärungsschemata ist, rezipiert worden und Bestandteile der Allgemeinbildung geworden sind, ist die von Jaspers geleistete Metakritik sinnvoll, beunruhigend, unerläßlich. Man vermißt jedoch das Aufnehmen der Diskussion mit den Autoren selbst, das heißt mit den authentischen Versionen der Versuche, sich von dem emphatischen, auf die unmittelbare Evidenz des Freiheitsgefühls appellierenden Freiheitsbegriff zu distanzieren und Autonomie und Gewissen vor dem Hintergrund der Geschichtlichkeit —sowohl individualgenetisch als auch gattungsgenetisch— vorzuführen. Das Bleibende und Wertvolle in den (meta)kritischen Überlegungen von Karl Jaspers gehört mithin eher der treffenden Zeitdiagnostik an — nicht der philosophischen Analyse und Rekonstruktion.

Επετηρίδα

Ιστορία της Φιλοσοφίας
Karl Jaspers


1983-1984

Κείμενο/PDF

Γερμανική γλώσσα



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